Tag 24 – Blanquefort

Do 07.05.26 –

Tag 24 – Blanquefort –

im Überblick:

Morgens zusammen laufen und erste Château-Besichtigung – Tagesausflug: Route des Châteaux – Abends essen gegangen.

Wetter & Wohnen

Nach einem wettermäßig ziemlich unangenehmen Anreise-Tag (Regen, grau, kalt), hat der erste Tag unseres einwöchigen Aufenthalts in Blanquefort schönstes Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein gebracht.

Bei unserer Ankunft gestern hatten wir mit dem Auspacken so viel zu tun, deshalb habe ich jetzt erst Fotos von unserer neuen Unterkunft. Das kleine Haus ist sehr schön und ganz neu.

Supertoll: Wir haben einen eigenen umzäunten Garten! (Das macht Piesel-Runden am frühen Morgen und späten Abend so schön einfach.)

Der Ort Blanquefort ist nichts Besonderes. Er hat keinen richtigen Ortskern und wir wohnen am nördlichen Ortsrand in einer Siedlung, wo es nichts gibt. Die nächste Bäckerei ist 25 Minuten zu Fuss entfernt.

Pluspunkte: Von Blanquefort aus kann man prima in die Weingegenden starten, die wir uns ansehen wollen, und man kann die Tram nehmen, um einfach und schnell ins Zentrum von Bordeaux zu gelangen.

Land & Leute

Schon morgens, bei unserem Lauf mit den Hunden zur Boulangerie, haben wir ein kleines Weingut entdeckt, das Château Saint Ahon. Ein guter Tagesanfang!

Unseren Tagesausflug entlang der Route des Châteaux haben wir fast so durchgeführt, wie ich es mit Gemini geplant hatte. Nur Saint-Estèphe haben wir ausgelassen.

Die Fahrt entlang der Chateaux-Route war wunderschön, fast ein bisschen kitschig, wie im Märchenland: unter blauem Himmel, durch Weinfelder hindurch, und hinter fast jeder Biegung wieder ein kleines oder auch grosses Schloss in Sicht.

Auch die kleinen Ortschaften, durch die wir fuhren – märchenhaft schön – und alle sehr gut in Schuss.

Zwei begeisternde Châteaux-Beispiele:

Château Margaux

Château Beychevelle

Zwei enttäuschende Châteaux-Beispiele:

Château Lafite Rothschild

Château Mouton Rothschild

Bei allen diesen so berühmten vier Weingütern kann man Weinverkostungen oder -käufe nur nach vorheriger Buchung tätigen.

Bei den ersten beiden aber kann man sich frei bewegen und durch die tollen Gartenanlagen spazieren und die Gebäude wenigstens von aussen bewundern.

Bei den letzten beiden ist das nicht möglich oder nicht erwünscht, die meisten Bereiche sind „privé“ (privat und nicht zugänglich).

Das macht aber nichts, denn es gibt so, so viele kleinere Weingüter, die Besucher willkommen heißen. Bei einem davon, dem „Château de Britane“, hat Gerd später an einem Winetasting teilgenommen. Das wurde von einem Elsässer durchgeführt, der gut Deutsch sprach, so dass wir viel über die Weine des Medoc lernen konnten.

Vorab hatten wir noch einen Kaffee-Stopp in Pauillac eingelegt, an der Promenade am Ufer der Gironde.

Essen & Trinken

Nach unserem Ausflug hatten wir eine Stunde Zeit für eine Erholungspause, bevor wir uns zu Fuss (25 Minuten) auf den Weg zum Restaurant „La Table de Caychac“ (Tip unserer Vermieter) gemacht haben, wo wir für 19.30 Uhr einen Tisch bestellt hatten. Das war ein schöner Abschluss dieses Tages!

(Bei der Menü-Beschreibung spinnen die Franzosen ein bisschen, finde ich.)

Unterwegs mit/als Hund

Syd und Mel waren nach dem zigfachen Auto-Ein- und Aussteigen und der Herumlauferei, und dann dem Walk zum Restaurant so kaputt, dass sie überhaupt nichts gegen das Unter-dem-Tisch-Liegen einzuwenden hatten.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Frankreich-Abenteuer 2026

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen