Tag 50 – Biarritz

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Di 02.06.26 –

Tag 50 – Biarritz, mit Jutta –

im Überblick:

Morgens Walk – Blog schreiben – Ausflug nach Espelette – Ausruhen u Lesen – Walk im Park – Essen bei uns.

Wetter & Wohnen

Ziemlich viel Regen! Erst am späten Nachmittag hat es sich aufgehellt. So ein Tag macht einem klar, dass wir mit dem Wetter bisher viel Glück hatten!

Land & Leute

Vor 2 Tagen hat Jutta Gerd aus Saint-Jean-de-Luz Espelette-Paprika mitgebracht, heute wollten wir uns den Ort ansehen, wo das „Pigment du Pays Basque“ herkommt.

Die Fahrt von Biarritz nach Espelette, in den Hügeln im Hinterland, dauert nur eine gute halbe Stunde.

Espelette (baskisch: Ezpeleta) ist ein baskisches Dorf mit den typischen rot-weißen Fachwerkhäusern. Überall trifft man auch auf die baskische Sprache:

Wir sind zunächst durch den oberen und ziemlich touristischen Teil des Dorfes geschlendert. Ein Geschäft mit baskischen Spezialitäten reiht sich an das andere. Natürlich haben wir auch was gekauft, u. a. wieder den Espelette-Paprika, aber auch Senf und Tomatensauce, Schokolade und Kekse – alles angereichert mit dem „pigment“. Und alles schmeckt gut.

Hier noch mal ein kleine Gemini-Zusammenfassung um Espelette-Paprika:

Die scharfe Schote wurde im 17. Jahrhundert von Entdeckern aus Mexiko in das Baskenland gebracht. Heute besitzt das Gewürz das strenge europäische AOP-Siegel (geschützte Ursprungsbezeichnung) und darf nur in zehn Gemeinden rund um Espelette angebaut werden. Nach der Ernte im Spätsommer werden die Schoten aufgefädelt und zum Trocknen an den Hauswänden aufgehängt – ein weltberühmtes Fotomotiv. Aber auch jetzt im Frühsommer prägen die getrockneten Girlanden und die unzähligen roten Akzente das Dorfbild.

Die meisten Häuser im Dorf sind in rot-weiß gehalten, aber manche haben auch dunkelgrüne Fensterläden.

In einer der hinteren Gassen hatten wir in einem einfachen Lokal ein sehr schönes Mittagessen (u. a. Salat mit warmem Ziegenkäse).

Dann sind wir in den unteren, älteren Teil des Dorfes gegangen, um die Kirche Saint-Étienne zu besichtigen. Hier ist es alles ein bisschen ursprünglicher und weniger touristisch.

Wir kamen auch an einem „Pelota“-Feld vorbei. Über diesen baskischen Volkssport müssen wir noch mehr lernen, und uns idealerweise auch mal ein Spiel anschauen.

Schließlich kamen wir zur Kirche Saint-Étienne aus dem 17. Jahrhundert.

Das Innere war spektakulär und wohl typisch baskisch: dreistöckige, reich verzierte Holzgalerien entlang der Wände und ein vergoldeter Barockaltar.

Das war ein schöner Ausflug, mal was ganz anderes als der Besuch eines Strandortes.

Unterwegs mit/als Hund

Nach dem Essen zuhause haben wir die Stühle herausgetragen, um draußen auf der kleinen Terrasse vorm Haus unseren Espresso mit einem Stück baskischen Kuchen zu genießen.

Die Hunde fanden das gut: Sie mussten nicht unter dem Tisch, sondern konnten auf dem Sofa liegen, und immer mal wieder zu uns rausschauen.



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2 Kommentare

    1. Na ja, sie spielen hier auch eine Hauptrolle und bestimmen unseren Tagesablauf und unsere Aktivitäten sehr mit. Die Einplanung der regelmässigen Spaziergänge, zum Beispiel, oder die Auswahl hundetauglicher Restaurants und Cafés. Oder die Länge (max. 5 Stdn.) und Häufigkeit (max. jeden 2. Tag) unserer Tagesausflüge. Wir haben festgestellt, dass es absolut möglich ist, mit Hunden zu verreisen, aber dass es definitiv anders ist, als wenn wir zu zweit unterwegs wären.

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