Tag 53 – Biarritz

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Fr 05.06.26 –

Tag 53 – Biarritz –

im Überblick:

Morgens Walk – Blog schreiben – Tagesausflug nach Hondarribia (Spanien) – Fotos sortieren – Tennis gucken (G) – Abendessen in Tapasbar bei der Markthalle.

Wetter & Wohnen

Der Tag fing regenerisch an, aber später hat es sich aufgehellt, und ab mittags war es trocken.

Land & Leute

Eigentlich wollten wir einen Ausflug in die spanische Stadt San Sebastian nahe der Grenze unternehmen (nicht nur, um günstig Zigaretten zu kaufen).

Kurzfristig haben wir den Zielort gewechselt, weil wir erfahren haben, dass der direkt am Grenzfluss Bidasoa gelegene Ort Hondarribia eine sehr schöne Altstadt hat.

Auf der anderen Seite des Flusses liegt die französische Stadt Hendaye. Da sind wir mit dem Auto hingefahren und dann mit der Fähre nach Spanien übergesetzt.

Es war leicht, einen Parkplatz am Yachthafen von Hendaye zu finden.

Die Fährenfahrt dauerte nur 8 Minuten. Für die Hunde war sie kostenlos, was von denen aber nicht gewürdigt wurde: Sie hatten Angst vor der ersten Bootsfahrt ihres Lebens und stellten sich auf die Hinterbeine. Wir mussten sie reinheben bzw. -zerren.

Die Stadt Hondarribia trennt sich im Wesentlichen in zwei völlig unterschiedliche Viertel: die mittelalterliche, von Mauern umgebene Oberstadt und das lebendige alte Fischerviertel am Wasser.

Die pinke Linie auf der Karte markiert unseren Spaziergang:

Vom Bootsanleger aus sind wir erst kurz ins alte Fischerviertel. Dies besteht im Wesentlichen aus einer Fussgängerzone, die von traditionellen baskischen Fischerhäusern gesäumt ist. Viele sehen sehr schön aus: strahlend weiß getünchte Fassaden und leuchtend bunt (meist grün, rot oder blau) gestrichene Holz-Balkone, die oft mit Blumen geschmückt sind.

Wir haben entschieden, dass wir später zum Mittagessen hierher zurückkommen, und sind den Hügel rauf in die „Oberstadt“ marschiert, die aus engen, autofreien Gassen besteht und von alten Stadtmauern umgeben ist.

Auf dem Weg bergan konnten wir nach Frankreich herübersehen.

Am höchsten Punkt der Altstadt liegt der Platz „Plaza de Armas„. Die dortige Festung aus dem 10. Jahrhundert wurde von Kaiser Karl V. weiter ausgebaut und dient heute als exklusives Hotel.

Gleich nebendran liegt die Kirche „Iglesia de Santa María“. Auf Baskisch heisst sie wohl (siehe Schild) „Ezagutu Gure Eliza“.

(Da wir weder Spanisch noch Baskisch sprechen, konnten wir die Bedeutung vieler Wegweiser und Infoschilder nur erahnen.)

Laut Gemini: Der Bau der Kirche wurde im 15. Jahrhundert auf den Überresten der alten mittelalterlichen Stadtmauer begonnen und vereint hauptsächlich gotische Architektur mit späteren Renaissance- und Barockelementen (wie dem imposanten barocken Glockenturm).

Gerd hat die Kirche besichtigt und fand sie sehr schön.

Bei unserem Rundgang entlang der alten Stadtmauern hatten wir auch Einblicke in viele der schönen – und oft sehr engen – Gassen.

Durch die Reste eines der alten Stadttore sind wir über den Wall kurz aus der Altstadt herausgetreten (Pieselpause):

Schließlich ging’s wieder runter ins Fischerviertel, wo wir einen Tisch mit viel Platz vor einem einfachen Lokal fanden und eine prima Pause hatten (Fischsuppe und Schinken-Kroketten).

Der Hondarribia-Ausflug endete mit der Fährenfahrt zum anderen Ufer – und einem schönen letzten Blick auf den Altstadthügel.

Essen & Trinken

Ich hatte gedacht, am Freitagabend hätten wir keine Chance auf einen für uns 4 geeigneten Tisch in einem der Tapasrestaurants rund um die Markthalle.

Aber wir hatten Glück: Ein freier Tisch in der Bar Juan ganz am Ende der Tischreihe und direkt an der Mauer der Markthalle. Perfekt für uns!

So sah die Lage aus bei unserer Ankunft gegen 19.00 Uhr (links) – und dann zwei Stunden später (rechtes Foto). Da gab’s keine freien Tische mehr und jede Menge Trubel.

Wir haben uns Tapas geteilt und ein Stück des echt leckeren baskischen Kuchens.

Die Hunde hat unser Essen nicht interessiert, die waren total kaputt am Ende dieses Tages und haben den Abend in ihrer ruhigen und geschützten Ecke an der Mauer verschlafen.



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