Tag 68 – Biscarrosse Plage

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Sa 20.06.26 –

Tag 68 – Biscarrosse Plage –

im Überblick:

Morgens Walk am Meer – Telefonat – Blog schreiben – Ausflug zum See – Langer Walk am Meer (M) – Tennis auf Laptop geguckt (G) – Lesen im Garten – Essen bei uns – Fußball-WM auf Laptop geguckt (G).

Wetter & Wohnen

Heiß (30 Grad), teilweise wolkig.

Es ist so toll, dass wir hier einen Parkplatz im Garten haben und jederzeit problemlos losfahren und zurückkommen können!

Land & Leute

Am Morgen beim Walk am Meer haben sich die Sonne und die Wolken zusammengetan, um Spezialeffekte zu erzeugen.

Am Vormittag sind wir die kurze Strecke zum Strand am See „Étang de Cazaux et de Sanguinet“ (kurz: Lac Nord) gefahren. Gerd wollte gerne mal wieder schwimmen, was in den Wellen und Strömungen des Atlantischen Ozeans kaum machbar ist.

Die 10-minütige Fahrt von Biscarrosse zum Strand „Plage de Maguide“ führt durch Pinienwälder, die auch den See umgeben.

Wir haben auf einem Parkplatz unter Bäumen geparkt (der sich dann sehr schnell füllte: Samstag und heißes Wetter – da wollten viele Leute eine Abkühlung!).

Da wir so früh dran waren, haben wir einen kleinen Ministrand für uns allein gefunden. Allerdings ohne Schatten.

Als Gerd ins Wasser ging (man muss weit hineingehen, bevor es tiefer wird), haben sich die Hunde sehr aufgeregt. Syd ist ihm sogar ein Stück ins Wasser gefolgt (bis er merkte, dass das ganz schön naß ist 🙂 )

Er brauchte dann jemanden zum „Händchen-Halten“, bis Gerd endlich aus dem Wasser zurückkam und die Welt wieder in Ordnung war.

Nachmittags habe ich wieder einen langen Strandwalk in Richtung Norden gemacht. Es war Ebbe und damit viel Platz vorhanden für alle.

Anfangs waren da noch etliche Leute, …

…, aber umso weiter ich ging, umso einsamer wurde es. Zunächst noch Gruppen von Leuten, die sich zum Surfen trafen, …

… dann war da so gut wie niemand mehr. Herrlich!

Nach gut 40 Minuten bin ich umgekehrt, weil ich ja wusste, dass ich die gleiche Strecke zurückgehen musste.

Aber ich dachte mal wieder, dass das was ganz Spezielles ist, jedenfalls für mich: Am Wasser so einfach geradeaus marschieren, ohne auf Richtungen oder Abbiegungen achten zu müssen, Schritt für Schritt, immer weiter, und keine/kaum Menschen in der Nähe, kein Lärm, nur die Geräusche der Wellen. Das macht den Kopf leer und froh – finde ich jedenfalls.

Unterwegs mit/als Hund

Das tägliche Rennen und Bälle jagen am Strand macht Spass, …

… aber kann auch negative Folgen haben.

Abends habe ich festgestellt, weshalb Mel so viel an ihren Pfoten leckte: Sie hatte unter jedem Vorderfuß einen dicken harten Knödel, der sich als eine fest verzurrte Mischung aus Fell und Sandkörnern entpuppte. Ich habe das sorgfältig auseinandergepult und dann die Haare zwischen den Fußballen ganz kurz geschnitten. Damit hat sich dieses potenzielle Problem hoffentlich erledigt.



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