Tag 33 – Andernos-les-Bains

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Sa 16.05.26 –

Tag 33 – Andernos-les-Bains, mit Karen –

im Überblick:

Morgens laufen – Blog schreiben – Tagesausflug zum Cap Ferret – Schlafen und Lesen – Essen in Cabane am Hafen – Kniffel.

Wetter & Wohnen

Beim Start unseres Ausflugs morgens gab es noch einen kräftigen Schauer, anschließend war es sehr bewölkt und ganz schön windig. Mittags gab’s Sonne, nachmittags kamen die Wolken zurück, und abends der Regen.

Tägliches Schauspiel der Gezeiten

Es ist frappierend, wie stark die Gezeiten die Landschaft und das Bassin d’Arcachon jeden Tag verändern. Bei Ebbe sieht es so aus, als wohne man in einer Matsch- und Sumpfgegend, bei Flut denkt man, man wohnt am Meer.

Diese Übersicht aus der Gezeiten-Broschüre zeigt die grossen Unterschiede:

Am Morgen beim Lauf mit den Hunden hatte ich noch gedacht, ich sähe gerade den höchsten Flutstand. Der Weg, den ich eigentlich über den Strand machen wollte, war versperrt durch den hohen Wasserstand.

Aber am Abend dann haben wir den vollen Flutpegel erlebt, da war der Strand teilweise komplett verschwunden und das Wasser stand bis an die Kai-Mauern.

Land & Leute

Ausflug Cap Ferret

Der Ausflug zum Cap Ferret hat uns mit einem tollen Naturschauspiel überrascht: ein endloser, riesig breiter Sandstrand, der von hohen Dünen gesäumt wird.

Wenn man ein paar hundert Meter von den Hauptzugängen weg wandert, …

… und dann die Düne auf der einen Seite hoch …

… und auf der anderen Seite wieder runter kraxelt …

… fühlt man sich wie in einer anderen Welt! – Diese Weite! Und das Licht!

Auf der einen Seite der Strand ohne ein Ende in Sicht und das offene Meer,

auf der anderen Seite der Blick nach Arcachon hinüber.

Halb im Wasser, direkt am Strand, gibt es auch ein paar inzwischen halb überflutete Bunker der Deutschen aus dem 2. Weltkrieg zu sehen.

Kalt und windig war’s – und sooooo schön! Unwirklich schön.

Vielleicht hat gerade das Wetter noch den besonderen Kick gebracht – dass es eben nicht heiss und sonnig war. Und dass so wenige andere Menschen da waren, hat es sicher auch noch mal besonders speziell gemacht.

Auf der Rückfahrt haben wir noch einen ganz kurzen Stopp am Leuchtturm gemacht.

Der hatte aber bis 14.00 Uhr Mittagspause und außerdem war es da so voll, dass wir gleich weiter sind zur sehr schönen Kirche „Chapelle-Sainte-Marie-du-Cap“ (auch „Chapelle de la Villa Algérienne“ genannt), die um 1885 der Algerier Léon Lesca erbauen liess.

Essen & Trinken

Abends waren wir am Hafen, auf dem dritten Quai, in der Cabane Nacree.

Die Speisekarte ist ein bisschen einseitig auf muschelartiges Meeresgetier ausgerichtet. Das Paradies für Gerd. 🙂

Aber für uns anderen beiden war auch was dabei: Karen mag „crevettes“ (Garnelen) und ich mag Austern. Ein gutes Gefühl in diesen kleinen Austern-„Restaurants“ ist, dass man weiß, man isst etwas wirklich Frisches, direkt vom Produzenten/Fischer.

Unterwegs mit/als Hund

Morgens hatten die Hunde schon eine schöne Knuddelzeit mit Karen im Bett.

Bei unserem Ausflug sind sie dann auf der Düne und dem Strand so viel zwischen uns hin und her gerast! Besonders Syd konnte gar nicht genug kriegen von der Rennerei. Abends waren sie vollkommen platt.

Highlights

Für mich sind die Düne und der Strand beim Cap Ferret das bisherige Natur-Highlight unseres Frankreich-Trips.



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1 Kommentar

  1. Wow, sehr schöne Naturbilder, die die Weite des Meeres einfangen.
    Bein Essen bin ich ganz klar auf Gerds Seite.

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