Tag 38 – Arcachon

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Do 21.05.26 –

Tag 38 – Arcachon –

im Überblick:

Morgens Walk zum Wasser – Beim Tourism Office – Shoppen, Einkaufen Supermarkt – Spaziergang im Park – Lesen auf Terrasse – Essen bei uns – Walk mit Hunden im Wald.

Wetter & Wohnen

Super sonnig und ganz schön heiss! 30 Grad tagsüber – und morgen soll es noch wärmer werden.

Auf unserer Terrasse mit dem grossen Sonnenschirm kann man es gut aushalten. Es gibt Liegen zum Sonnen oder Lesen im Schatten und wir können zum Frühstück und Abendessen draussen sitzen.

Land & Leute

Eigentlich wollten wir morgens in den nahe gelegenen „Parc Mauresque“ – der macht aber erst um 8.30 Uhr auf!

Da sind wir dann zur Promenade runter gelaufen und durch Nebenstrassen zurück.

Fast wieder zuhause angekommen, haben wir entdeckt, dass gleich um die Ecke eine Synagoge („Temple Osiris“, 1877 erbaut) steht. Der Spruch über dem Eingang – „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ – gefällt uns auf Französisch besonders gut.

Später war ich im Tourismusbüro und etwas erstaunt: Es ist sehr gross und die Mitarbeiter sind superfreundlich – aber es gibt kaum Infomaterial zu Arcachon! Die meisten Broschüren beziehen sich auf das Bassin d’Arcachon und der einzige Stadtplan von Arcachon ist eher oberflächlich.

Also keine Kirchen, Museen oder andere „typische“ Sehenswürdigkeiten, die man besichtigen „muss“.

Einige Bücher und Pläne gab es allerdings zum „Quartier de la Ville d’Hiver“, dem „Winterviertel“. Hier stehen zahlreiche pompöse Villen, die in einem besonderen Stil Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Wir wohnen (siehe rotes Kreuz auf der Karte) nicht nur sehr nah am Wasser und am Stadtzentrum, sondern auch am Rande des Winterviertels. Wir werden uns die Villen in den nächsten Tagen näher anschauen.

Heute jedenfalls konnte ich so ohne jegliche Besichtigungs“aufgaben“ durch die Innenstadtgassen und Geschäfte und über den Markt schlendern. Das macht Spaß!

Rund um die Markthalle:

Nachmittags habe ich einen zweiten Versuch mit dem Parc Mauresque gestartet.

Der Park ist komplett umzäunt und aufwendig gepflegt. Viele Bänke und Bäume laden zu Pausen im Schatten ein.

Die Hunde und ich sind einmal rundum gegangen. Ohne Leine, was eigentlich nicht erlaubt ist, aber Syd war schon länger nicht „auf dem Klo“, und braucht dazu Freilauf. Hat dann auch geklappt.

Unterwegs mit/als Hund

Das ist das Einzige, was mich an Arcachon etwas nervt/stresst:

Es gibt so wenige Park- oder Grünflächen, das macht die Erledigung von Piesel- und anderen Geschäften nicht einfach. Auch bei unserem Haus ist die Terrasse gepflastert und die Strassen rundum, genauso wie die in der Innenstadt, haben keine Grass- oder Erdestreifen. Die Promenade am Strand Pereire wäre ideal für regelmässige Spaziergänge, aber der Gang dort hin ist schon 35 Minuten lang, zu viel für heiße Tage.

Am Abend habe ich dann eine Lösung gefunden: Ich habe mit meinem Kauderwelsch-Französisch eine Dame mit 2 kleinen Hunden gefragt und sie hat mir ein Waldstück empfohlen. Das ist nicht gerade um die Ecke, aber immer noch gut erreichbar. Ich bin froh, dass ich nun eine Gegend kenne, die ich für die Morgen- und Abendrunden nutzen kann.

Tja, wenn man mit Hunden reist, hat man Interessen und Bedürfnisse, die einem normalerweise nicht in den Kopf kommen würden.

Die Verursacher meiner speziellen Interessen läßt es kalt, was mir im Kopf herumgeht – die entspannen einfach sorgenfrei auf dem neuen Sofa-Laken.



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