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Sa 30.05.26 –
Tag 47 – Biarritz, mit Jutta –
im Überblick:
Morgens Walk u Hundeplatz – Blog schreiben – Telefonat – Ausflug nach Bayonne – Mittagessen bei Italiener – Pause – Blog schreiben – Fussballgucken in Bar (G) – Abendessen in Tapas-Restaurant.
Wetter & Wohnen
Bewölkt und 20 Grad.
Land & Leute
Wir haben das ideale Ausflugswetter für einen Trip zum nahegelegenen Ort Bayonne genutzt.

Hier eine Kurzeinführung zu Bayonne, mit Gemini erstellt:
Die Geschichte von Bayonne
Bayonne blickt auf eine über 2000-jährige Geschichte zurück, die im 1. Jahrhundert v. Chr. als römisches Militärlager namens Lapurdum begann. Dank seiner strategischen Lage am Zusammenfluss von Nive und Adour entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem bedeutenden Handels- und Seehafen. Zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert stand Bayonne unter englischer Herrschaft, was der Stadt eine wirtschaftliche Blütezeit und weitreichende Privilegien einbrachte. Nach der Rückeroberung durch die französische Krone im Jahr 1451 wurde Bayonne zu einer wichtigen Grenzfestung ausgebaut, deren markante Stadtmauern bis heute das Stadtbild prägen. Im 17. Jahrhundert erfanden die lokalen Büchsenmacher hier das Bajonett, eine Waffe, die nach der Stadt benannt wurde. Heute ist Bayonne das unbestrittene kulturelle und historische Herz des französischen Baskenlandes.
Top-Sehenswürdigkeiten
- Die Kathedrale Sainte-Marie (mehr dazu siehe unten)
- Die Altstadt (Grand Bayonne & Petit Bayonne): Enge Gassen mit den typischen, bunt bemälten baskischen Fachwerkhäusern entlang der Flüsse Nive und Adour.
- Die Festungsmauern und Zitadelle: Beeindruckende Verteidigungsanlagen, die im 17. Jahrhundert vom berühmten Festungsbaumeister Vauban modernisiert wurden.
- Musée Basque: Das größte Museum zur Kultur, Geschichte und Kunst des Baskenlandes.
- Les Halles: Die lebendige Markthalle am Ufer der Nive, das kulinarische Zentrum der Stadt.
Lokale Spezialitäten
- Jambon de Bayonne (Bayonne-Schinken): Ein luftgetrockneter, zarter Schinken, der traditionell mit dem Salz aus den nahen Pyrenäen eingerieben wird.
- Schokolade aus Bayonne: Die Stadt gilt als die historische Schokoladenhauptstadt Frankreichs, eingeführt im 17. Jahrhundert durch jüdische Einwanderer aus Portugal und Spanien.
- Gâteau Basque: Ein traditioneller baskischer Kuchen, gefüllt mit schwarzer Kirschmarmelade (aus Itxassou) oder feiner Konditorcreme.
- Piment d’Espelette: Die fruchtig-scharfe Chilischote aus dem Nachbardorf, die fast jedem lokalen Gericht Würze verleiht.
Wir haben uns bei dieser ersten Besichtigung der Stadt auf den linken Teil der Altstadt, „Grande Bayonne“, beschränkt.

Zu dieser Uhrzeit (9.30 Uhr) war es einfach, einen Parkplatz nahe der Altstadt zu finden.
Wir sind durch eines der alten Stadttore gegangen und dann direkt zur Kathedrale Sainte-Marie.
Dazu hier eine Kurzinfo von Gemini:
Die im nordfranzösisch-gotischen Stil erbaut Kathedrale Sainte-Marie ist das architektonische Wahrzeichen der Stadt. Ihr Bau begann im 13. Jahrhundert nach einem verheerenden Brand der romanischen Vorgängerkirche und zog sich über Jahrhunderte hinweg; die charakteristischen, 85 Meter hohen Turmspitzen wurden sogar erst im 19. Jahrhundert vollendet. Die Kathedrale war und ist eine wichtige Station für Pilger auf dem Jakobsweg (Camino de Santiago) nach Santiago de Compostela. Wegen ihrer historischen und architektonischen Bedeutung wurde sie 1998 als Teil des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet. Besonders sehenswert ist der angrenzende Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert, der zu den größten seiner Art in Frankreich gehört.
Die Kathedrale ist sehr imponierend und so groß, dass man sie schwer auf ein Foto bekommt.








Auch der Kreuzgang (Le Cloître) der Kathedrale von Bayonne ist sehr beeindruckend.
Erbaut zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert und Ende des 19. Jahrhunderts umgestaltet, ist dieser gotische Kreuzgang einer der weitläufigsten in Frankreich. Von Beginn an öffnete er sich weit dem städtischen Leben: Er diente als Versammlungsort für den Stadtrat und die Einwohner sowie als Marktplatz (Forum) für die Händler.

Wir sind dann zum Touristen-Büro geschlendert, um uns Stadtpläne zu besorgen, und haben dort in der Nähe einen Kaffee getrunken.






Weiter ging’s zum Ufer des L’Adour.
Die Promenade bietet viele Grünflächen und Bänke. Beides brauchten wir für eine längere Pause, weil Syd einen seiner Zitteranfälle bekommen hat (der erste des gesamten Frankreich-Trips).
Gerd ist kurz auf die andere Seite des Flusses gegangen, um die Kirche Saint-Esprit zu besichtigen, die aber leider geschlossen war.


Wir sind schließlich zur Markthalle gegangen, die sehr schön ist. Allerdings an einem Samstag um 12.30 Uhr auch supervoll. So viele Menschen, nicht nur um die Markthalle, auch in all den schönen engen Gassen drumherum!




In dem Getümmel hat Syd dann noch mal einen Zitteranfall bekommen, und wir haben beschlossen, unseren Ausflug frühzeitig zu beenden.
Wir werden Bayonne noch mal besuchen – auch mit dem Bus kommt man da leicht hin -, aber an einem Tag während der Woche. Altstadtbesichtigungen am Wochenende sind einfach nichts für Hunde.
Essen & Trinken
Nach dem anstrengenden Bayonne-Trip haben wir uns ein Mittagessen beim Italiener gegönnt.
Und abends waren wir dann in einer Tapas-Bar nahe der Markthalle von Biarritz, „Les Contrebandiers“.
Die Originalspeisekarte in französisch-baskischer Sprache war nicht einfach zu lesen, deshalb waren wir froh, dass sie auch eine englische Karte hatten.
Die Hunde mussten sich etwas unter dem Tisch quetschen, weil es sehr voll wurde.




Gerd ist immer mal rübergegangen zum Nachbarlokal, um live etwas von dem Fussballspiel Arsenal : Paris mitzubekommen. Es ging da hoch her, schließlich hat Paris im Elfmeter-Schießen gewonnen.

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