Tag 54 – Biarritz

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Sa 06.06.26 –

Tag 54 – Biarritz –

im Überblick:

Ausruhtag: Morgens Walk – Telefonat und Zoom-Meeting – Blog schreiben – lesen – Walk in die Stadt und zum Strand – Tennis gucken – Walk im Park – Essen bei uns.

Wetter & Wohnen

Um die 20 Grad, bedeckt und kurzer Nieselregen. Abends sonnig.

Land & Leute

Da heute ein Ausruhtag angesetzt war – die Hunde waren von dem Ausflug gestern ganz kaputt -, habe ich am Nachmittag nur eine kurze Runde mit Syd und Mel gemacht.

Eigentlich wollte ich zum Leuchtturm (ca. 25 Min. zu Fuß) gehen, der von großen Grünflächen umgeben ist. Aber sie wollten nicht.

Wir sind dann kurz bei der „Chapelle Impériale – Notre-Dame de Guadalupe“ und bei der Synagoge vorbei – zwei der Gebäude auf meiner „noch-zu-besichtigen“-Liste.

Beide Denkmalgebäude fand ich von außen nicht so beeindruckend, und die Innenbesichtigung war nicht möglich.

Der historische Hintergrund ist aber interessant, finde ich.

Zusammenfassung durch Gemini:

Chapelle Impériale (Kaiserliche Kapelle)

Die Kapelle ist ein architektonisches Juwel aus der kaiserlichen Glanzzeit der Stadt und eng mit der Geschichte von Biarritz als mondänem Seebad verbunden.

Sie wurde 1864 auf Wunsch von Kaiserin Eugénie (der Ehefrau von Napoléon III.) erbaut, um der kaiserlichen Familie während ihrer Sommeraufenthalte eine private Andachtsstätte in der Nähe ihrer Residenz (der heutigen Villa Eugénie bzw. Hôtel du Palais) zu bieten. Geweiht ist sie der mexikanischen Schwarzen Madonna (Unsere Liebe Frau von Guadalupe). Seit 1981 steht sie unter Denkmalschutz.

Einzigartig in der Region ist der Stilmix: Die Kapelle vereint romanisch-byzantinische Elemente mit spanisch-maurischen Einflüssen (Stilelemente aus Al-Andalus). Im Inneren besticht sie durch prächtige Wandmalereien, farbenfrohe Azulejos (Fliesen) und Emaille-Medaillons.

Eine Innenbesichtigung ist in der Regel nur im Rahmen von geführten Touren möglich.

Synagoge von Biarritz

Dieses Gotteshaus zeugt von der multikulturellen Geschichte der baskischen Küste und der Anziehungskraft der Stadt um die Jahrhundertwende.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zog Biarritz nicht nur den Adel, sondern auch zahlreiche jüdische Kurgäste und wohlhabende Sommerfrischler an. Um dieser wachsenden Gemeinschaft gerecht zu werden, wurde die Synagoge geplant und im Jahr 1904 feierlich eingeweiht.

Da sowohl lokale Familien als auch viele ausländische Gäste die Synagoge nutzten, einigte man sich historisch darauf, die Gottesdienste aufzuteilen: Eine Hälfte wurde nach aschkenasischem Ritus (für die internationalen Gäste) und die andere Hälfte nach dem in der Region Bayonne traditionellen sephardisch-portugiesischen Ritus abgehalten.

Die Außenfassade erstrahlt nach Renovierungsarbeiten seit 2008 in neuem Glanz, und seit dem Sommer 2012 ist die Synagoge wieder teilweise für Gottesdienste sowie für Besucher geöffnet.

Unterwegs mit/als Hund

Da die Hunde demonstrativ keine Lust zu einem längeren Spaziergang hatten, habe ich sie nach der Denkmalbesichtigung mit an den Grande Plage genommen.

Eigentlich sind Hunde nicht erlaubt auf dem Strand, aber da da nichts los war bei dem frischen Nieselwetter, habe ich sie laufen lassen.

Und so hatten wir zumindest von weitem das eigentliche Ziel unseres Walks, den Leuchtturm, im Blick.

Und ein paar unerschrockene Surfer.



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