Tag 52 – Biarritz

Links zu allen bisherigen Reise-Tagebuch-Beiträgen

Do 04.06.26 –

Tag 52 – Biarritz –

im Überblick:

Morgens Walk – Letztes Frühstück mit Jutta – Besuch Aquarium und Shoppen (M) – Walks Hunde und Papierkram (G) – Walk Park – Essen bei uns.

Wetter & Wohnen

Den fast ganzen Tag, bis spätnachmittags, hat es geregnet und geregnet. Es war etwas schwierig, die Regenjacken zwischendrin wieder trocken zu bekommen. Und windig war’s und das Meer wild.

Land & Leute

Ich finde das Meer immer schön, auch bei regnerischem, „schlechten“ Wetter. Deshalb habe ich etliche Fotos gemacht auf meinem Gang zum Aquarium.

Dann bin ich die Treppe hoch, die zum Jungfrauenfelsen führt, und auch zum Aquarium.

Hier eine Zusammenfassung zur Geschichte und Gestaltung des Aquariums (durch Gemini):

Das Aquarium in Biarritz (historisch bekannt als Musée de la Mer) verbindet die Architektur der 1930er Jahre mit moderner Meeresbiologie.

Die Geschichte: Vom Forschertraum zum Großaquarium

  • Die Vision (1880er Jahre): Die Idee geht auf den Marquis Alexandre Guillaume Léopold de Folin zurück. Er war ein Pionier der Meeresforschung und forderte als einer der Ersten ein wissenschaftliches Zentrum zur Erforschung des Golfs von Biskaya in Biarritz.
  • Bau und Eröffnung (1933): Nach jahrelanger Planung durch die Stadt wurde das Aquarium am 10. August 1933 für das Publikum geöffnet (die offizielle Einweihung folgte 1935).
  • Die große Erweiterung (2009–2011): Zwischen 2009 und 2011 wurde das Aquarium massiv ausgebaut. Die Besuchsfläche wurde auf rund 7.000 Quadratmeter verdoppelt und der Fokus von der rein lokalen Küstenfauna auf die tropischen Meere ausgeweitet.

Die Gestaltung: Art-Déco-Charme und Ozean-Design

  • Architektur-Ikone des Art Déco: Das Gebäude liegt spektakulär auf dem Plateau de l’Atalaye direkt gegenüber dem berühmten Rocher de la Vierge (Jungfrauenfelsen). Es gilt es mit seiner markanten, an einen Schiffsbug erinnernden Fassade als Paradebeispiel des Art-Déco-Stils im französischen Baskenland.
  • Das Konzept des Rundgangs: Die Gestaltung führt die Besucher geografisch und thematisch durch die Weltmeere:
    1. Golf von Biskaya: Der historische Teil widmet sich ganz der Tierwelt vor der eigenen Haustür (u. a. Robben, Kraken und Quallen) sowie der Geschichte des baskischen Walfangs.
    2. Die Tropen: Der neuere Komplex entführt in karibische Lagunen, indopazifische Korallenriffe und afrikanische Mangrovenwälder.
  • Das Robbenbecken auf der Dachterrasse: Ein Highlight der Gestaltung ist das offene Robbenbecken auf der Terrasse. Von dort oben hat man einen spektakulären Panoramablick über die baskische Küste und den Atlantik.
  • Technisches Detail: Da das Gebäude direkt an den Klippen liegt, wird das Meerwasser für die Becken direkt aus dem Atlantik hochgepumpt, gefiltert und sterilisiert.
  • Heute beherbergt das Aquarium in rund 50 Becken mehr als 5.000 Tiere und circa 530 Arten – darunter ein riesiges, 1,5 Millionen Liter fassendes Haibecken, in dem sieben verschiedene Haiarten leben. Zudem engagiert sich das Zentrum aktiv als Auffang- und Pflegestation für gestrandete Robben und Meeresschildkröten.

Außer mir waren bei dem schlechten Wetter noch etliche andere Besucher da, auch einige Kindergarten-Gruppen. Es ging also teilweise lebhaft zu, aber ich konnte mir alles in Ruhe ansehen. Besonders auch das grosse Becken mit den Haien und, eine meiner Lieblingstierarten, den Rochen.

Ein sehr schöner Ausflug an einem Tag, an dem man nicht viel anderes unternehmen kann. Ein bisschen schade: dass die Hunde nicht mit reindürfen und deshalb Gerd und ich solche Unternehmungen nicht zusammen machen können.



Links zu allen bisherigen Reise-Tagebuch-Beiträgen

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Frankreich-Abenteuer 2026

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen