Tag 26 – Blanquefort

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Sa 09.05.26 –

Tag 26 – Blanquefort –

im Überblick:

Morgens laufen – G: Tagesausflug Bordeaux – M: Einkaufen, Wäsche, lesen, Blog schreiben, Fotos sortieren, Spaziergänge, Haare schneiden (Syd) – Abends essen bei uns.

Wetter & Wohnen

Sonnig mit Wolken. Und schön warm.

Land & Leute

Da Stadtbesichtigungen mit den Hunden etwas anstrengend sind (für sie und dadurch auch für uns) und wir sowieso nur einzeln in Kirchen oder Museen gehen können, wenn sie dabei sind, haben wir uns entschieden, uns Bordeaux einzeln an zwei verschiedenen Tagen anzusehen.

Den ersten Bordeaux-Tagestrip hat Gerd unternommen. Er ist viel gelaufen und hat viel gesehen.

Mit der Tram ist er von Blanquefort aus zum Gare Saint-Jean (Nr 1 u 10) gefahren, und von da aus ging es später auch wieder zurück.

Gesehen hat er natürlich viel, viel mehr – dies sind die Fotos, die er gemacht hat. (Die Kurzerläuterungen dazu habe ich mit Gemini zusammengestellt. In Kursivschrift.)

Porte d’Aquitaine (Place de la Victoria) (Nr 2)

Dieses monumentale Steintor aus dem 18. Jahrhundert bildet den prachtvollen Eingang zur Stadt am Ende der Rue Sainte-Catherine. Es wurde im klassischen Stil erbaut und erinnert an einen römischen Triumphbogen, geschmückt mit dem Wappen der Stadt. Heute markiert es den zentralen Punkt des belebten Place de la Victoire.

Place de République (Nr 3)

Dieser weitläufige Platz dient als wichtiger Knotenpunkt zwischen dem historischen Stadtkern und den modernen Verwaltungsgebäuden. Er wird von markanten Bauwerken wie dem Palais de Justice gesäumt und beherbergt ein imposantes Denkmal für die Gefallenen der Region. Die umliegenden schattigen Bäume machen ihn zu einem beliebten Treffpunkt im Alltag der Stadt.

Musee des Beaux Arts (Nr 4)

Das im 19. Jahrhundert gegründete Museum beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Frankreichs außerhalb von Paris. Die zwei Flügel des Gebäudes rahmen den Garten des Rathauses ein und zeigen Werke vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. Besonders berühmt ist die Sammlung für ihre flämischen, holländischen und italienischen Meisterwerke.

Gemälde von Jan Brueghel:

Der flämische Maler Jan Brueghel der Ältere ist für seine detailreichen und lebendigen Darstellungen des ländlichen Lebens bekannt. Das im Museum von Bordeaux ausgestellte Werk „Danse de noce“ (Hochzeitstanz) fängt die ausgelassene Stimmung eines Bauernfestes mit großer Präzision ein. Das Bild besticht durch seine leuchtenden Farben und die meisterhafte Darstellung zahlreicher, individuell charakterisierter Figuren.

Église Saint-Pierre (Nr 5)

Diese Kirche wurde im 14. und 15. Jahrhundert auf den Fundamenten eines antiken Hafens errichtet und liegt im Herzen des alten Seemannsviertels. Ihr Baustil ist eine Mischung aus Gotik und späteren Ergänzungen, was ihr einen ganz eigenen architektonischen Charakter verleiht. Sie ist der Mittelpunkt des umliegenden Place Saint-Pierre, der für seine lebendige Gastronomieszene bekannt ist.

Quai de la Douane (Nr 6)

Dieser Kaiabschnitt liegt direkt vor dem Place de la Bourse und war historisch das Zentrum des Seehandels und der Zollabwicklung. Heute ist der Bereich Teil der wunderschön sanierten Uferpromenade, die Fußgängern und Radfahrern viel Raum bietet. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf die Garonne und die historischen Fassaden, die den Reichtum der Handelsstadt widerspiegeln.

Place de la Bourse (Nr 7)

Dieser Platz ist das architektonische Wahrzeichen von Bordeaux und ein herausragendes Beispiel für die französische Architektur des 18. Jahrhunderts. Er öffnet die Stadt zum Fluss Garonne hin und wird von den symmetrischen Fassaden des Palais de la Bourse und des Hôtel des Douanes eingerahmt. Besonders beeindruckend ist der gegenüberliegende „Miroir d’Eau“, in dem sich die prächtigen Gebäude spiegeln.

Place du Palais (Nr 8)

Der charmante, dreieckige Platz bietet einen freien Blick auf die Porte Cailhau, eines der schönsten mittelalterlichen Stadttore. Umgeben von Cafés und Restaurants, herrscht hier eine entspannte Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Einst stand hier das Palais de l’Ombrière, die Residenz der Herzöge von Aquitanien, woran der Name des Platzes bis heute erinnert.

La Grosse Cloche (Nr 9)

Dieser imposante Glockenturm ist einer der wenigen Überreste der mittelalterlichen Stadtbefestigung und diente einst als Stadttor. Die im 18. Jahrhundert gegossene Glocke wiegt fast acht Tonnen und wird nur zu besonderen Anlässen oder Feiertagen geläutet. Mit ihren charakteristischen Türmchen und der astronomischen Uhr ist sie eines der meistfotografierten Wahrzeichen von Bordeaux.

Essen & Trinken

Abends gab’s Rührei mit Baguette und Tomatensalat. Das war einfach – und so richtig gut.

Unterwegs mit/als Hund

Die Hunde hatten einen entspannten Tag mit mir im Garten. Für Syd (und mich) wurde es später noch ein bisschen anstrengend, weil Haareschneiden auf dem Program stand. Und das dauert!

Abends war dann auch Syd sehr müde. Mel ist das ja sowieso immer. 🙂

Persönliche Notizen

Gerd hat es in Bordeaux sehr gut gefallen, besonders auch die Größe der Plätze und die Breite der Strassen und die Weite des Flusses Garonne.

Er fand auch die Leute sehr nett, im Café und Museum, und bei dem Kaufen der Tram-Tickets hat ihm gleich jemand geholfen.

Aufgefallen ist ihm, dass im Musée des Beaux-Arts die Erläuterungen zu den Ausstellungsstücken ausschliesslich in Französisch gegeben wurden, nur die Namen der Bilder waren ins Englische übersetzt.



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