Tag 60 – Biscarrosse Plage

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Fr 12.06.26 –

Tag 60 – Biscarrosse Plage –

im Überblick:

Walk am Meer – Blog schreiben – Im Tourismusbüro – Walk zum hinteren Ortsteil von Biscarrosse – Am Strand (M) – Lesen – Abendessen bei uns (Maigre).

Wetter & Wohnen

25 Grad und Sonne, aber ganz angenehm, da etwas windig.

Land & Leute

Heute bin ich frühmorgens mit den Hunden den Sandweg zum Plage Centrale heruntergegangen und dann nach links zum Plage Sud. Niemand da, außer ein paar Surfern.

Zu dieser Tageszeit finde ich den Strand überwältigend und so so schön. Mit so einem Walk fängt jeder Tag toll an!

Was ich vorher nicht wusste: Am Ende des Plage Sud endet auch der allgemein zugängliche Teil des Strandes auf dieser Seite. Schilder auf Pfosten im Sand verbieten den Zugang zu dem sich weiter endlos ausdehnenden Strand – Militiärgebiet.

Das ist schade, aber zum Glück gibt es auf der anderen Seite, am Ende des Plage Nord, solche Einschränkungen nicht.

Der zurückliegende Ortsteil war mittags bei dem Walk mit den Hunden mein Ziel.

Als wir Unterkünfte in Biscarrosse gegoggelt haben, hatten wir 2 Häuser in der engeren Auswahl: das, in dem wir jetzt wohnen, und ein anderes am Rand des Ortes, weiter weg vom Meer. Jutta und Gerd hatten damals gemeint, dass das schließlich ausgewählte Haus für uns besser sei, weil es näher am Wasser und an der Ortsmitte liegt. Und jetzt weiß ich, dass sie absolut recht hatten!

Dies ist das andere Haus, das zur Wahl stand:

Das Haus sieht gut aus, und liegt am Ende einer sehr ruhigen Siedlung mit weiten baumbewachsenen Straßen und großen Häusern hinter Hecken oder Zäunen.

Aber es ist weit draußen. Da hätte man nicht mal eben zum Meer rüberlaufen können, oder mal schnell zum Oberladen, weil man einen Apfel essen möchte. Wir haben die für uns richtige Wahl getroffen!

Nachmittags bin ich zum Sonnen/Lesen an den Plage Nord gegangen.

Anfangs war sehr wenig los,

und ich hatte immer freien Blick aufs Wasser.

Als ich ging, waren noch etliche weitere Leute an den Strand gekommen, aber da war immer noch reichlich Platz für alle.

Ich würde so gerne wissen, wie es hier im Hochsommer/in der Hochsaison aussieht. Na, wichtiger ist es ja zu wissen, wie es jetzt ist: superschön und relaxed.

Essen & Trinken

Abends hat Gerd gekocht, und es gab „Maigre de ligne„.

„Maigre“ (= Adlerfisch) hatten wir schon öfter, aber wir brauchten das Internet um heraufinden, was denn hier „de ligne“ bedeutet.

Das Wort ligne bedeutet „Linie“ oder in diesem Kontext ganz konkret „Leine“ bzw. „Angelschnur“.

Wenn ein Fisch auf der Speisekarte oder beim Händler den Zusatz „de ligne“ trägt (wie auch beim Bar de ligne / Wolfsbarsch), ist das ein absolutes Prädikat für Spitzenqualität und Nachhaltigkeit. Es bedeutet, dass der Fisch nicht von großen Schleppnetzen aus dem Meer gezogen wurde, sondern von handwerklichen Küstenfischern einzeln mit der Langleine oder der Handangel gefangen wurde.“

Wieder was dazu gelernt! 🙂

Unterwegs mit/als Hund

Syd und Mel hatten einen Tag nach ihrem Geschmack: mehrere Walks und ansonsten freie Zeit zum Herumlungern und Nichtstun.



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